Mittlerweile gibt es viele Studien, die zeigen, dass positives Denken einen positiven Einfluss auf die Gesundheit haben können. Viele Menschen haben positives Denken als Hilfe zu Wohlbefinden und Erfolg schon ausprobiert: manchmal funktioniert´s und manchmal eben nicht.
Positive, wohlwollende, aufbauende Gedanken zu denken ist relativ einfach bei einer positiven, freundlichen, das Leben bejahenden Grundeinstellung.
Doch versuchen Sie mal positive Gedanken zu denken, wenn Sie gerade wütend, zornig, traurig, angstvoll…. sind. Das ist manchmal alles andere als einfach. Negative Gedanken haben dann die Oberhand.
Was können Sie tun?
Als Sofortmaßnahme
können Sie Ihren Verstand ablenken und mit neutralen oder aufbauenden Infos füttern, beispielsweise
🌱 Ihren Atem beobachten ohne ihn zu beeinflussen (Sie können dabei Ihren Atem kommentieren: jetzt atme ich gerade ein, jetzt atme ich gerade aus.)
🌱 den guten Ratschlag vieler Großeltern befolgen, nämlich „Schäfchen zählen“ (Das funktioniert nicht nur zum Einschlafen.)
🌱 den Raum wechseln, beispielsweise zur Toilette gehen,
🌱 sich bewegen, je nach Bedarf mehr oder weniger intensiv,
🌱 sich mit der neusten Mode oder dem nächsten Urlaubsziel beschäftigen, oder was auch immer Sie gerade inspiriert.
Egal was, Hauptsache Ihr Kopf ist anderweitig beschäftigt.
Auf langfristige Sicht ist es hilfreich, Ihre Lebenseinstellung in Bezug auf das aktuelle Thema unter die Lupe zu nehmen. Hier spielen Glaubenssätze ein große Rolle.
Glaubenssätze sind Gedanken, die wir glauben.
Häufig sind Glaubenssätze als Automatismen abgelegt, so dass sie nicht jederzeit neu überprüft, sondern direkt angewendet werden. Sie basieren auf früheren Erlebnissen und haben eine negative oder eine positive Couleur. Meistens werden sie unumstößlich als RICHTIG angenommen, bewertet und meistens auch verteidigt.
Menschen mit positiven Glaubenssätzen sind einfach nicht davon abzubringen, das Leben immer konstruktiv und positiv zu sehen 😀, egal was passiert.
In den meisten Fällen haben Glaubenssätze jedoch eine negative Schwingung und „warnen oder beschützen“ vor einer vermeintlich wahrgenommenen Gefahr.
Bei gesundheitlichen Beschwerden oder manifesten Krankheiten finden sich häufig negative Glaubenssätze in Bezug auf die Krankheit oder die Genesung. Daher kann es sehr hilfreich sein, diese zu identifizieren und aufzulösen. Damit ändern Sie nicht nur einen Glaubenssatz in Richtung Gesundheit, sondern auch Ihre Lebenseinstellung hin zu mehr Wohlbefinden und Gesundheit.